Geschäftsaufgabe Oktober 2010 / chiusura del laboratorio ottobre 2010

 

CEMBALI UND SPINETTE VON CLAUDIO TUZZI

Seit 1978 baute Claudio Tuzzi mehr als 200 Instrumente. Seine Cembali und Spinette sind weltweit zu finden - in Italien, Deutschland, Schweden, Frankreich, Österreich, Polen, Belgien, Luxemburg, in der Schweiz, Spanien, Portugal, Griechenland, Slowenien, Litauen, Ägypten, Japan und in den USA.

Darüber hinaus baute und restaurierte Claudio Tuzzi historische Tasteninstrumente für die Konservatorien von Perugia, Parma, Florenz und Rom. Für die Französische Akademie in der Villa Medici in Rom restaurierte er ein original Flämisches Cembalo aus der Ruckers-Periode. Gustav Leonhardt spielte das erste Konzert nach der Restaurierung, Christophe Rousset und Bob van Asperen nahmen CDs mit der Musik von Couperin auf.

 

Instrumente: "Linea da studio" und Meisterinstrumente

Die Instrumente aus der Meisterwerksatt von Claudio Tuzzi lassen sich zwei Produktionslinien zuordnen:

 

• Instrumente „Linea da studio"

Mit der eigens für Schule und Studium entwickelten „Linea da Studio" hat Claudio Tuzzi Modelle geschaffen, die nach den traditionellen Kriterien des Cembalobaus gefertigt sind und für das gesamte Cembalo-Repertoire eingesetzt werden können.

 

Die Instrumente der „Linea da Studio" entsprechen in ihrer präzisen und soliden Verarbeitung höchsten musikalischen Anforderungen, sind aber durch ihre auf das Wesentliche konzentrierte Ausführung kostengünstig.

 

• Meisterinstrumente

Diese Produktionslinie umfasst fünf Modelle historischer Tasteninstrumente, deren Konstruktion auf technischen Daten basiert, die in den renommiertesten Museen recherchiert wurden: Spinett, Querspinett, Italienisches Cembalo, Flämisches Cembalo und Französisches Cembalo.

 

Da der Cembalobaumeister die meisten Instrumente jeweils auf Anfrage für seine Kunden herstellte, konnte jedes dieser Instrumente ganz auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet werden.